Coverstory IoT 1/2019 | Smart Cities

Copa-Data und die FH Salzburg verbindet eine nunmehr 17-jährige Partnerschaft. Beide Seiten sind Innovationstreiber und leben dies auch täglich aus – etwa beim gemeinsamen Vorzeigeprojekt für die intelligente Gebäudeleittechnik. Die FH Salzburg generiert und verarbeitet dabei Echtzeitdaten, um das Gebäude selber zu einem der smartesten in seiner Umgebung zu machen – dank der Softwareplattform zenon von Copa-Data.

Copa-Data ist durch seine Software namens zenon bekannt geworden, wobei es sich bei zenon um eine offene und unabhängige Softwareplattform handelt. Laut Mag. (FH) Johannes Petrowisch, Head of Corporate Partnerships bei Copa-Data und Smart City-Experte, bedient Copa-Data unterschiedlichste Branchen mit Fokus auf Industrie und
Energieautomatisierung. Smart Cities ist dabei ein Teilbereich, den Copa-Data und in Person Johannes Petrowisch, gezielt mit zenon in den vier Bereichen Energie, Wasser und Abwasser, öffentlicher Transport und Verkehr sowie intelligente Gebäude bedienen.

Somit liegt es auch auf der Hand, dass der jährlich stattfindende Smart City Expo World Congress in Barcelona inzwischen eine der wichtigsten Veranstaltungen auch für Copa-Data ist. 2017 besuchten Mag. (FH) Johannes Petrowisch und Mag. Hartwig Reiter von der FH Salzburg das Event, um gemeinsam ihr Vorzeigeprojekt – die FH Salzburg – vorzustellen und zum Thema intelligente Gebäudeautomation zu präsentieren.

Nicht einfach „nur“ eine FH.

Die FH Salzburg verfügt über hunderte Räume für Technik, Verwaltung und Lehre sowie Forschung. Diese unterscheiden sich dabei durch ihre jeweilige Lage, Größe und Ausstattung. Weiters gehören zum Campuskomplex eine Tiefgarage und drei Parkplatzbereiche. Mehr als 10.000 Sensoren sind über das gesamte Gelände verteilt. Die Herausforderungen beim Projekt waren vielschichtig. Im Vorfeld hieß es:

„Die Benennung der Variablen war vor Projektbeginn unglücklich gewählt und folgte unterschiedlichen Namenskonventionen. Damit war eine sichere Zuordnung von Variablen in dem geplanten System nicht möglich.“

Das Projekt begann damit, dass Studierende der FH Salzburg zum damaligen Zeitpunkt alle Variablen umbenennen und in eine klare Nomenklatur einbetten mussten, die auf das gesamte Gebäude anwendbar war. Nur so konnte sichergestellt werden, dass bei der
Projektierung immer die richtige der nun genutzten 15.000 Variablen gewählt wurde. Ohne diese Vorarbeit wäre es unmöglich gewesen, einen spezifischen Lichtschalter in einem bestimmten Raum zweifelsfrei abzufragen und zu schalten. Da das Projekt zu Beginn im Rahmen eines Master-Studiums ausgelegt war, arbeiteten in insgesamt drei Semestern alle Beteiligten an einer optimalen Umsetzung – mit Erfolg, wie sich im Gespräch mit
Mag. Hartwig Reiter, Abteilungsleiter der Abteilung Infrastruktur und Organisation der FH Salzburg, und Copa-Data-Experte Mag. (FH) Johannes Petrowisch herausstellte.

Hier geht es zum Interview.

Unsere gesamte Ausgabe 1/2019 von IoT4 Industry & Business mit dem Schwerpunkt-Thema “Smart Cities” können Sie hier auch als epaper abrufen.