Bosch sucht Österreichs beste Nachwuchs-Talente

Das Finale des Technik fürs Leben-Preis 2019 von Bosch: Die hochkarätige Leistungsschau des österreichischen Technik-Nachwuchses an HTL fand zuletzt im Bosch Engineering Center in Linz statt. Im Mai 2020 werden die Preise erstmals in Salzburg vergeben. Die Anmeldung ist noch bis 29. November 2019 möglich.
Das Finale des Technik fürs Leben-Preis 2019 von Bosch: Die hochkarätige Leistungsschau des österreichischen Technik-Nachwuchses an HTL fand zuletzt im Bosch Engineering Center in Linz statt. Im Mai 2020 werden die Preise erstmals in Salzburg vergeben. Die Anmeldung ist noch bis 29. November 2019 möglich.

Technik ist Kreativität. Was für viele unbemerkt sogar fest im Wortstamm (technikós; griechisch für Kunstfertigkeit) verankert ist, wird besonders dann sichtbar, wenn junge Menschen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit entwickeln.

Im Technikbereich gelten Österreichs HTL als die innovativsten Ideenschmieden für junge Talente, die mit ihren neuen Perspektiven Lösungen finden, die unsere Welt vereinfachen und verbessern sollen. Der Bosch-Gruppe in Österreich ist es als führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen deshalb seit bereits 13 Jahren ein zentrales Anliegen, den österreichischen HTL-Abschlussklassen mit der Teilnahmemöglichkeit beim „Technik fürs Leben-Preis“ eine aufmerksamkeitsstarke und professionelle Bühne für ihre Projekte zu bieten.

Größter unternehmensinitiierter HTL-Wettbewerb Österreichs

Über 2.800 Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich haben die Chance bisher genutzt und seit 2008 am Wettbewerb erfolgreich teilgenommen. Neben praxisrelevanten Erfahrungen für den Einstieg ins Berufsleben, die im gesamten Wettbewerbsverlauf gesammelt werden können, winkt den Sieger-Teams ein sechsmonatiges Berufspraktikum in einem der zahlreichen Unternehmen der Bosch-Gruppe in Österreich. Ein solches Praktikum ist ein wahrer Karriere-Turbo, der den Berufseinstieg oder die Verbindung eines Studiums mit diesem zu einem sehr positiven  Ereignis macht.

„Der Technik fürs Leben-Preis von Bosch ist mittlerweile eine der relevantesten Plattformen für den talentierten Technik-Nachwuchs in Österreich und die einzigartige Gelegenheit, mehr aus einem Diplomarbeitsprojekt herauszuholen, als nur eine Note. Die Wettbewerbssituation motiviert Maturantinnen und Maturanten jedes Jahr zu Höchstleistungen. Denn es geht neben Qualität und Praxistauglichkeit der technischen Lösungen auch darum, wie man komplexe Ideen bestmöglich präsentieren und andere dafür begeistern kann“, schildert Mag. Angelika Kiessling, Leiterin der Unternehmenskommunikation von Bosch in Österreich und Initiatorin des Wettbewerbs.

Die strahlenden Sieger des Vorjahres (v. l.): Andreas Feik, Johannes Kraiger, Christoph Ertl und Patrick Krumpl von der HTL Mössingerstraße in Kärnten und Tobias Schauer von der HTBLuVA Anichstraße in Tirol.
Die strahlenden Sieger des Vorjahres (v. l.): Andreas Feik, Johannes Kraiger, Christoph Ertl und Patrick Krumpl von der HTL Mössingerstraße in Kärnten und Tobias Schauer von der HTBLuVA Anichstraße in Tirol.

Bereichsübergreifende Technik, die echten Nutzen stiftet

Gefragt sind technische Lösungen, die für ihre Nutzerinnen und Nutzer einen echten Mehrwert bringen. Es geht bei diesem Wettbewerb – wie schon der Name sagt – um Technik fürs Leben. Neben dem ökologischen und wirtschaftlichen Nutzen der Lösungen
stehen Anwendbarkeit und Umsetzungstauglichkeit der Projekte im Vordergrund der Jury-Bewertung, aber auch die wichtigen Themen Digitalisierung und Vernetzung sowie die bereichsübergreifende Vernetzung verschiedener Fachdisziplinen.

Dadurch werden die Schülerinnen und Schüler dazu motiviert, moderne Technologien in ihren Projekten einzusetzen, wie es in der Praxis gang und gäbe ist. Darüber hinaus wird angeregt, technischen Herausforderungen mit einem holistischen Zugang zu einzelnen Technik-Disziplinen zu begegnen.

Karriere-Turbo nach der Matura

Die Teilnahme am Wettbewerb kommt bei Personalverantwortlichen in den Lebensläufen von Absolventinnen und Absolventen sehr gut an und der Wettbewerb genießt hohes Ansehen in der Technik-Branche. „Eine Teilnahme zeigt, dass sich Schülerinnen und Schüler auch schon in jungen Jahren mutig Herausforderungen stellen können und vernetzt denken und arbeiten wollen. Beides sind sehr gefragte Eigenschaften in der Berufswelt“, betont Kiessling.

 

Anmeldung bis 29. November 2019 möglich

Die Anmeldephase für den Technik fürs Leben-Preis 2020 der BoschGruppe in Österreich läuft noch bis 29. November 2019. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen und Schüler von HTL bzw. deren angeschlossenen Kollegs in Österreich, die im Rahmen ihres Schulabschlusses im Schuljahr 2019/2020 eine Diplomarbeit verfassen. Eingereicht werden können sowohl Einzel- als auch Gruppenarbeiten von bis zu fünf Teammitgliedern. Die Arbeiten können in einer von drei Kategorien („Mobilitätstechnik“, „Industrietechnik“, „Energie- & Gebrauchsgüter sowie Gebäudetechnik“) angemeldet werden. Nach der
Anmeldung geht es an die Erstellung der Arbeiten in Theorie und Praxis – bis spätestens 17. April 2020 müssen die fertigen Projekte online eingereicht werden. Dann startet die zweistufige Bewertungsphase. Nach inhaltlicher und formeller Prüfung der eingereichten Arbeiten durch die jeweiligen Bereichsverantwortlichen der Bosch-Gruppe werden pro
Kategorie fünf nominierte Projektteams bekanntgegeben. Alle Nominierten werden umgehend verständigt und zum Finale des Technik fürs LebenPreis 2020 im Rahmen einer Abendveranstaltung im Mai, die erstmals in Salzburg stattfindet, eingeladen. Eine hochkarätig besetzte Experten-Jury kürt vor Ort bei Live-Pitches die Siegerprojekte des Technik fürs LebenPreis 2020.

Hochkarätig besetzte Jury

Die Jurymitglieder des Technik fürs Leben-Preis 2019 sind Juryvorsitzender Prof. Dr. Bernhard Geringer (Vorstand des Instituts für Fahrzeugantriebe & Automobiltechnik an der TU Wien), Prof. Dr. Wilfried Sihn (Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH), Dipl.-Ing. Wolfgang Kern (Leiter der Abteilung II/2 technischer, gewerblicher und
kunstgewerblicher Schulen im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung), Mag. Mariana Karepova (Präsidentin des Österreichischen Patentamtes) und Dr. Klaus Peter Fouquet (Alleinvorstand der Robert Bosch AG und Repräsentant der Bosch-Gruppe in Österreich).

Hier finden Sie weitere Informationen und alle Einreichunterlagen für den Technik fürs Leben-Preis der Bosch-Gruppe in Österreich.