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Erfolgreich durch den Digitalisierungs-Dschungel

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Mit der virtuellen Konferenz Explore hat Sick erstmals in der Branche ein zusammenhängendes Bild zum Thema Digitalisierung geschaffen.

Mit der virtuellen Konferenz Explore. kreierte Sick erstmals in der Branche ein zusammenhängendes Bild zum Thema Digitalisierung. In der Vergangenheit wurde viel präsentiert, ein konkreter und ganzheitlicher Ansatz fehlte bis dato. Anhand des Industrie 4.0-Maturity-Index zeigt Sick, wo Lösungen parat sind bzw. welche Digitalisierungslösungen bereits erfolgreich bei Kunden im Einsatz sind.

Der Industrie 4.0-Maturity-Index ist ein Leitfaden für eine erfolgreiche digitale Transformation und besteht aus fünf Schritten. Er verfolgt einen gesamtheitlichen Ansatz, und ermöglicht es jedem Unternehmen zu eruieren, an welchem Punkt der Digitalisierung es steht und dementsprechend Ansätze zu finden, um sich weiterzuentwickeln. Ganz egal an welchem Punkt ein Unternehmen steht – für jedes Unternehmen ist die digitale Transformation realisierbar und ein wichtiger Schritt für den zukünftigen Unternehmenserfolg. Sick versteht sich hier eigenen Angaben zufolge als Partner für seine Kunden – wichtig ist hier, sich nicht auf einzelne Produkte, sondern unvoreingenommen auf ganzheitliche Lösungen zu konzentrieren. Der Weg ist sozusagen das Ziel – damit lassen sich die besten Lösungen finden.

Maturity-Index – in fünf Schritten zur Digitalisierung.

Konnektivität, Sichtbarkeit, Transparenz, Prognosefähigkeit und Adaptierbarkeit – in dieser Reihenfolge geht es in Richtung Digitalisierung. Hier darf kein Schritt übersprungen werden, denn es gilt: Ohne Sensoren und Konnektivität gibt es keine Daten – ohne Daten keine Visualisierung und Transparenz – und ohne Digitalisierung keine Industrie 4.0.

Mit dem Maturity Index kann jedes Unternehmen eruieren, an welchem Punkt der Digitalisierung es steht.


Explore. – die virtuelle Konferenz

Im Rahmen der Explore. hat Sick die Inhalte basierend auf dem Maturity-Index in zwei parallelen Tracks zielgruppenspezifisch aufbereitet: einen für Techniker und Experten, einen für Manager und Entscheider. Für alle, die nicht bei der virtuellen Konferenz dabei sein konnten, gibt es die Möglichkeit, die einzelnen Sessions nachzuhören unter https://s.sick.com/ag-en-virtual-conference-explore .

Konnektivität – der Schlüssel zu Industrie 4.0.

Technikern wird dabei gezeigt, wie sie Konnektivität Realität werden lassen können, was die Grundlagen für eine erfolgreiche Integration sind und wie die Sensoren parametriert und integriert werden. Für Manager wird hervorgehoben, dass Daten Konnektivität brauchen und warum es ihre Aufgabe sein sollte, diese Grundlage für Digitalisierung zu schaffen, um die Entwicklung in ihrem Unternehmen voranzutreiben. Mit der Vorstellung von realisierten Kundenprojekten wird gezeigt wie Dank Konnektivität die Produktivität gesteigert werden kann.

Es werden intelligente Sensoren benötigt, die, über das gewöhnliche I/O-Signal hinausgehend, bidirektional kommunizieren können. Hier kommen IO-Link und die smarten Sensoren von Sick ins Spiel. Sie erfassen reale Betriebszustände, wandeln diese in digitale Daten um und stellen sie der Prozesssteuerung zur Verfügung.

Sichtbarkeit/Visualisierung – was passiert auf meiner Maschine?

Im technischen Part wird gezeigt, wie einfach Sensordaten visualisiert und diese Daten für eine vorausschauende Wartung herangezogen werden können. Im Management-Part tauschen sich die Teilnehmer über die Möglichkeit von Industrie 4.0 Retrofitting bei bestehenden Maschinen und Anlagen aus und welche Vorteile die Visualisierung und die Anbindung von bestehenden Maschinen an die IIoT-Welt bringt.

Hier punktet FieldEcho, ein Dashboard mit moderner, webbasierter Benutzeroberfläche, das über Browser dargestellt oder in das HMI der Maschine integriert werden kann. FiledEcho visualisiert alle konfigurierten IO-Link-Master sowie angeschlossenen IO-Link-Sensoren bzw. -Aktuatoren und bietet einen detaillierten Einblick in die Daten – Alarmfunktionen inklusive. Beste Visualisierung bietet auch die Monitoring Box. Sie erlaubt einfaches Condition Monitoring und Datenanalyse ohne die Notwendigkeit von Programmierkenntnissen.

Transparenz – warum passiert es?

In diesem Abschnitt erfahren Techniker, wie man mit Hilfe digitaler Monitoring Services eine kontinuierliche Zustandsüberwachung für Sensoren und Maschinen implementieren und dadurch Echtzeitanalysen durchführen kann. Durch die Zustandsüberwachung wird volle Transparenz im Warenfluss und damit maximale Effizienz in der Produktionslogistik ermöglicht. Managern wird das Potential von Big Data und Transparenz aufgezeigt und wie dadurch neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen. Mit realisierten Use Cases zeigt Sick, wie dies bei Kunden umgesetzt wurde – ganz nach dem Motto: „If you understand it, you can improve it“.

Auch hier kommen wieder FieldEcho und die Monitoring-Box zum Einsatz. Anhand von Datenaufzeichnungen oder Events können Rückschlüsse gezogen werden. So kann z. B. ein Wartungsbedarf rechtzeitig erkannt werden, bevor es zu spät ist und die Anlage zum Stillstand kommt.

Prognosefähigkeit und Adaptierbarkeit: Was wird passieren? Und wie kann autonom reagiert werden?

Präsentiert wird, wie Techniker ihre erste Deep Learning-Applikation implementieren und wie sie komplexe Daten nutzen können. Im Manager-Part werden anhand realer Kundenbeispiele die Vorteile von Konnektivität, Transparenz und Datenmanagement gezeigt und wie man dadurch für das gerüstet ist, was passiert.

Anwendungsorientierte Softwarelösungen ermöglichen Vorhersagen. Etwa, das künftige Versagen einer Komponente oder die Planung eines Serviceintervalls, damit es erst gar nicht so weit kommt. Damit sorgt „Analytics“ von Sick für eine höhere Systemperformance, eine Beschleunigung von Entscheidungsprozessen und eine verbesserte Lieferanten-Compliance dank einfachem Bild- und Datenaustausch.

Automatisierte Reaktionen und Maßnahmen verlangen nach entsprechend innovativen Software-Lösungen, wie zum Beispiel einer Künstlichen Intelligenz (KI), die eine Maschine laufend überwacht und optimiert. Das ist zwar im Großen und Ganzen noch Zukunftsmusik, ausgesuchte Beispiele und Anwendungen gibt es aber schon heute. So setzt Sick etwa in der Bildverarbeitung auf Deep Learning. Dabei können Abweichungen von einem angelernten Bild oder Ablauf erkannt werden, ohne dass diese Fehler zuvor definiert oder charakterisiert werden müssen.

Der SICK IntegrationSpace – alle digitalen Lösungen auf einer Plattform.

Kunden stehen heute vor Herausforderungen, die mit klassischer Automatisierungstechnik rund um Sensorik, Logik und Aktorik nicht mehr viel zu tun haben. Es geht vielmehr darum, den Geschäftsprozess so zu gestalten, dass er erheblich effizienter wird. Dafür sammelt der Sensor Daten, die helfen, das Problem zu lösen und bringt sie auf die Datenebene.

Die Plattform Sick-IntegrationSpace ermöglicht den Zugriff auf die virtuelle Repräsentanz des Sensors und seiner Daten. Damit eröffnet der Lösungsanbieter eine neue Dimension in der Welt von Sensoren. In dieser Dimension werden die Daten der Sensoren in intelligente digitale Services integriert. Mit kontinuierlich weiterentwickelten digitalen Services, aufbauend auf Sick AssetHub und LiveConnect, werden die Möglichkeiten kundenindividuell nutzbar. Die gewonnene Transparenz der Sensordaten bietet die Grundlage für neue Optimierungspotenziale in den Geschäftsprozessen. Die Plattform Sick IntegrationSpace bietet dem Kunden eine einfache und selbstständige Verwaltung und Buchung der digitalen Services.

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