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Festo bietet mit Festo Automation Experience digitale Lösung im Maschinenbau

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Festo verfügt neben dem Know-how in der Automatisierungstechnik auch über Domänenexpertise. Mit der Übernahme des Softwareunternehmens Resolto hat das Unternehmen auch Zugang zu Kompetenzen in Advanced Analytics und künstlicher Intelligenz. Die Kombination dieser drei Teile führt zur Softwarelösung Festo Automation Experience.

Wollen Hersteller von Automatisierungstechnik ihren Kunden echte Mehrwerte liefern, sind Digitalisierungslösungen der Schlüssel zum Erfolg. „Daher hat Festo die Festo Automation Experience, kurz Festo AX entwickelt“, erklärt Dr. Oliver Niese, Leiter Digital Business bei Festo.

Die Welt befindet sich im permanenten Wandel: In zehn Jahren werden drei Viertel der arbeitenden Bevölkerung so genannte „Digital Natives“ sein. Diese sind es gewöhnt, mit digitalen Lösungen im Maschinenbau zu arbeiten. Für Unternehmen der Automatisierungstechnik ist es daher lebensnotwendig, dies für zukünftige Strategien zu berücksichtigen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, hat das Unternehmen die Lösung Festo Automation Experience (Festo AX) entwickelt – eine einfach zu bedienende Lösung, die es Anwendern ermöglicht, durch Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen den maximalen Wert aus den Daten ihrer Anlage zu ziehen.

Daten analysieren und Produktivität steigern.

Allein durch die Analyse der Daten können Anwender die Produktivität steigern, Energiekosten senken, Qualitätsverluste vermeiden, den Shopfloor optimieren und neue Geschäftsmodelle schaffen. Mit den Bausteinen Predictive Maintenance, Predictive Energy und Predictive Quality werden individuelle Kundenlösungen umgesetzt. Festo AX bietet künstliche Intelligenz in Echtzeit und kann flexibel in das Kundensystem integriert werden – on premises, on edge oder in der Cloud. Die Lösung ist in der Lage, das kundeneigene Know-how nach dem Prinzip “Human-in-the-Loop” zu nutzen. Dabei bleibt der Anwender selbst Eigentümer der gesammelten Daten und niemand anderes. Die Datenanalyse ist auch mit den Komponenten und Modulen anderer Hersteller zuverlässig möglich.

Stillstandszeiten reduzieren.

Ein führender Automobilhersteller setzt seit vielen Jahren auf die servopneumatischen Schweißzangen von Festo. Inzwischen sind mehr als 2.500 Schweißzangenroboter mit dieser Technologie in den Karosseriewerkstätten der Premiummarke installiert. Der Automobilhersteller konnte dank eines Predictive-Maintenance-Systems von Festo, das auf KI vorbereitet ist, die Stillstandszeiten um 25 % reduzieren.

Der Automobilhersteller kann Reparaturen an Schweißzangen in Nebenzeiten einplanen und so die Verfügbarkeit seiner Anlagen erhöhen. Der Zustand der Schweißzange kann in der Steuerung abgebildet werden. Automatisierte Reparaturaufträge und sogar “Lebenszyklen” für Schweißzangen sind so einfach zu erstellen. Filterfunktionen ermöglichen Vergleiche. Die frühzeitige Erkennung von Leckagen führt zu Energieeinsparungen, denn Energie- und Wartungskosten spielen im Karosseriebau eine große Rolle.

Diagnose für Instandhaltung.

Mechatronische Systemprodukte für das Widerstandspunktschweißen verarbeiten heute schon viele Daten und verdichten sie so, dass sie als Diagnose für die Instandhaltung genutzt werden können. Doch mit der bloßen Bereitstellung und Anzeige von Daten ist es nicht getan. Predictive Maintenance auf Basis von Künstlicher Intelligenz wird in Zukunft zusätzliche Möglichkeiten im Vergleich zu traditionellen Condition-Monitoring-Ansätzen bieten. Daten aus den Geräten werden mit Prozessdaten zusammengeführt und mit Analysemodellen und cloudbasierten Lösungen ausgewertet.

Die Systemspezialisten von Festo haben die bestehenden System-PCs der Roboterzelle um eine Software erweitert, die die Diagnosedaten der Schweißzange sammelt und an eine Sammelstelle in der Cloud sendet. In der Cloud läuft eine Instandhaltungsapplikation, die die Daten nicht nur im Browser visualisiert (Maintenance Dashboards), sondern auch im Hinblick auf die zu erwartende Lebensdauer auswertet.

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