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Boehlerit ist im Aufbruch

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Boehlerit will auch in Zukunft an der Technologiespitze mitspielen und haben sich deshalb einem Wachstumskurs verschrieben. V.l.: Manuel Hofstadler, Erhard Sattler, Martin Willinger, André Feiel und Gerhard Melcher.

Die Zerspanungstechnik befindet sich im Wandel: Immer speziellere Materialien stellen höchste Anforderungen an die Werkzeuge, die Ansprüche an die Qualität steigen weiter und das Thema Digitalisierung hat die Branche voll erfasst. Die steirischen Hartmetall- und Schneidstoffexperten von Boehlerit wollen auch in Zukunft an der Technologiespitze mitspielen und haben sich deshalb einem Wachstumskurs verschrieben – mit Investitionen in den Vertrieb, in die Produkte und die Produktion. Die Branche befindet sich im Umbruch – Boehlerit im Aufbruch.

„Die Zerspanungsbranche konnte 2018 ein Rekordjahr verbuchen, im Jahr darauf begann allerdings eine Beruhigung“, erklärt Gerhard Melcher, Leitung Vertrieb Zerspanung und Marketing bei Boehlerit. Gleichzeitig betont Melcher, dass er die Talsohle derzeit als erreicht sieht. Während es in der Branche 2019 Rückgänge von im Schnitt 10 Prozent zu vermelden gab, gelang es den Kapfenbergern, in diesem Zeitraum – gegen den Trend – den Umsatz um fünf Prozent und den Auftragseingang um zwei Prozent zu steigern. „Der Grund dafür liegt zum einen an unserem enorm gewachsenen, breiten und hervorragenden Produktportfolio“, erklärt Melcher, „zum anderen an unserem Vertrieb, der mitgewachsen und international bestens aufgestellt ist.“ Die Strategie für die kommenden Jahre ist daher klar umrissen. „2018 wurde das Ziel definiert, binnen fünf Jahren um 50 Prozent weltweit zu wachsen“, gibt Melcher Einblick. „Deshalb investieren wir in die Produkte, in die Anlagen, den Vertrieb und die Mitarbeiter.“

Automation im Fokus.

So legt Boehlerit seinen Fokus auf eine noch tiefergehende Automatisierung der eigenen Produktion. „In einem ersten Schritt loten wir sämtliche Möglichkeiten aus, wie wir die Automatisierung weiter vorantreiben können“, so Produktionsleiter Ing. Martin Willinger. Speziell ins Auge fasst Boehlerit drei Bereiche: die Prüftechnik, das Produktionshandling sowie die Automatisierung wertschöpfender Tätigkeiten, also beispielsweise das Einbringen einer Bohrung ins Produkt. „Zur Prüftechnik ist festzuhalten, dass es unser erklärtes Ziel ist, so exakt und stabil zu produzieren, dass eigentlich nicht geprüft werden muss“, erklärt Willinger, und weiter: „Während das Handling keinen wertschöpfenden Prozessschritt darstellt, ist natürlich die Automatisierung der Produktion für uns von größtem Interesse.“

100 Prozent-Kontrolle durch eine vollautomatisierte Prüfanlage.
100 Prozent-Kontrolle durch eine vollautomatisierte Prüfanlage.

Wie früh die Steirer bereits in dieses Thema eingestiegen sind, zeigt die Tatsache, dass Boehlerit eines der ersten Unternehmen seiner Branche war, welches in eine vollautomatisierte Verpackungskontrollanlage investierte. „Verpackungsautomaten hatte vor gut zehn Jahren schon jeder, aber wir haben auch die Prüfeinrichtungen in die Anlage integriert“, so Gerhard Melcher, Leitung Vertrieb Zerspanung und Marketing. Diese wird nun, nach bewährtem Betrieb über gut ein Jahrzehnt, umfassend modernisiert und unter anderem mit neuester Kameratechnologie auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Dies ist das erste große Projekt der Automatisierungsoffensive von Boehlerit, dem weitere folgen. Mittels dieser Maßnahmen verringert sich die Taktzeit der Anlage um bis zu 30 Prozent bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Präzision. Und: Die Verpackungskontrollanlage ist im Sinne der Digitalisierung mit dem übergeordneten ERP-System vernetzt.

„Diese Investition steigert die Qualität unserer Produkte weiter, wovon letztlich unsere Kunden profitieren“, erklärt Melcher. Schließlich bietet Boehlerit eine 100-Prozent-Kontrolle. Die Prüftechnik ist insbesondere deshalb ein gutes Beispiel für die Automatisierung, da die manuelle Kontrolle durch Mitarbeiter zwar gut, aber nicht gänzlich stabil ist. Das Auge ermüdet und übersieht eventuell einen Fehler, während es andererseits vorkommen kann, dass einwandfreie Produkte fälschlich als Ausschuss eingestuft werden. Mittels der automatisierten Prüfanlage lassen sich derartige Schwankungen ausschließen. Zudem kann die Anlage in Zukunft „mitlernen“ und basierend auf den bisherigen Prüfergebnissen durch den Einsatz intelligenter Software Fehler besser einschätzen. Zusätzlich ist die zuverlässige Klassifizierung in unterschiedliche Qualitätsniveaus realisierbar.

Investitionen in die Produktion.

Im Rahmen der Automatisierungsoffensive hat Boehlerit ein umfassendes Investitionspaket beschlossen, welches ganz konkret die drei entscheidenden Faktoren seiner Produkte – Substrat, Schneidkantenzurichtung und Beschichtung – adressiert. Das Gesamtvolumen im zweistelligen Millionenbereich teilt sich auf alle drei Unternehmensstandorte (Österreich, Deutschland, Türkei) auf; der Löwenanteil entfällt auf den Hauptsitz Kapfenberg. Stand Frühjahr 2020 ist das Investitionspaket bereits zu etwa 90 Prozent umgesetzt. Beschafft wurden vier Sinteröfen, die einige ältere Öfen unterschiedlicher Hersteller ersetzen, sowie eine große 5-Achsen-Dreh/Fräs-Maschine, auf der Preforms gefertigt werden. Weiters sorgen sechs neue Schleifmaschinen für Wendeplatten für eine langfristige Sicherstellung des hohen Qualitätsniveaus.

Boehlerit stellt pro Jahr rund 150 bis 200 aus gesinterten Hartmetallen bestehende Presswerkzeuge für Kunden, aber auch für den Eigenbedarf, her. Dafür beschaffte Boehlerit eine neue 5-Achs-Hartfräsmaschine, die das Fräsen, Schleifen und Prüfen nun in einer Aufspannung erledigt und die bisher dafür verwendete Technologie des Erodierens in diesem Bereich ersetzt. Insbesondere in die Beschichtungstechnologie – eine der Kernkompetenzen des Unternehmens – wird naturgemäß laufend investiert. Zusätzlich zur neuesten PVD-Technologie (HiPIMS) erweitert Boehlerit den CVD-Anlagenpark um eine neue, mit eigenen Innovationen erweiterte Beschichtungsanlage. Boehlerit nutzt hier seine Kompetenz in Sachen Beschichtungstechnologie und hat so den gesamten Prozess selbst in der Hand. Dies begründet unter anderem den Technologievorsprung des Unternehmens und bietet neue Möglichkeiten im Hinblick auf die Abscheidung innovativer Hartstoffschichten.

Reinigungs- und Waschanlagen, Strahlanlagen sowie eine Simulationssoftware, die beispielsweise die Spanentstehung und den Spanfluss noch vor dem Schritt ins Zerspanungslabor untersucht, runden das Investitionsprogramm ab, welches binnen Jahresfrist abgeschlossen wird. Sämtliche neue Anlagen sind untereinander vernetzt; außerdem ergänzt ein erfahrener Automatisierungsexperte das Team von Boehlerit.

Vorschub durch Digitalisierung.

Das Thema Digitalisierung betrifft naturgemäß auch einen Hersteller von Hartmetallwerkzeugen, ein Thema, welches Boehlerit nun noch stärker in den Fokus rückt. Dafür hat sich das Unternehmen die FH Joanneum Kapfenberg mit ins Boot geholt – beste Voraussetzungen also für ein breit angelegtes Brainstorming, mit dem Ziel, die drei Unternehmensstandorte in Österreich, Deutschland und in der Türkei mit einem einheitlichen Standard zu vernetzen. Als erster Schritt dafür wurde kürzlich in sechs idente Prüfanlagen investiert, die an den drei Standorten bereits in Betrieb genommen wurden. Diese sind vernetzungsfähig und greifen auf idente Programmier- und Zeichnungsverwaltungssysteme zurück.

Ein weiteres Beispiel aus der Produktion nennt Boehlerit-Digitalisierungsexperte DI DI Erhard Sattler, Leiter des Technologiezentrums: „In Kapfenberg sind etwa 4.000 Presswerkzeuge aktiv im Einsatz. Unser Ziel ist es, jede Presswerkzeug-Komponente via RFID-Technologie oder mittels DataMatrix-Codes eindeutig identifizierbar und zuordenbar zu machen.“ Der Kundennutzen – der diesen Bemühungen letztlich zu Grunde liegt – ist eine eklatante Steigerung der Liefertreue. Schließlich ergeben sich Vorteile für das Boehlerit-interne Werkzeugmanagement.

Die Digitalisierung schafft daneben im Bereich Werkzeugservice einen einheitlichen Standard, da sämtliche Werkzeugdaten in einer zentralen Datenbank gespeichert werden. Zudem wurde das Messmittelmanagement von Boehlerit in die Digitalisierung miteinbezogen, für mehr Sicherheit, Effizienz und Wiederholgenauigkeit. Dazu kommt das digitale Retrofit bestehender Produktionsmaschinen. Hier werde derzeit umfassend geprüft, inwiefern sich Sensorik nachrüsten lässt und Messdaten automatisch erfassen lassen, damit sich diese in übergeordneten Systemen verarbeiten und nutzen lassen.

Daten inklusive.

Bei Boehlerit ist angedacht, in Zukunft intelligente Sensorik in die Werkzeughalter zu integrieren. Diese könnten zum Beispiel das Ende der Einsatzdauer von Werkzeugen avisieren oder bei Beschädigungen typischerweise auftretende Vibrationen erkennen und anzeigen. Gerhard Melcher: „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Technologie unserer Produkte so weit voranzutreiben, dass sie unsere Kunden in ihre Systeme einbinden und vernetzen können.“ Dafür werde Boehlerit die nötigen Voraussetzungen bzw. Schnittstellen bereitstellen. Als erster Schritt am Weg zur Sensorik im Werkzeug werden Boehlerit-Produkte mit RFID-Tags ausgerüstet, die sämtliche Informationen beinhalten, die der Anwender zum Identifizieren und korrekten Anwenden der Werkzeuge benötigt. Diese Daten können automatisch ausgelesen und ins Kundensystem übernommen werden.

Neue Dreh-Generation.

Im zweiten Halbjahr 2020 stellen die Steirer eine breite Range an Neuheiten vor. „Ein Highlight darunter ist die neue Stahldreh-Generation“, berichtet André Feiel, Leiter des Segments Drehen & Fräsen bei Boehlerit. Hier wurde das gesamte Konzept auf neue Beine gestellt, da „wir der Meinung waren, bisher den einen oder anderen Kompromiss einzugehen, also unseren hohen Ansprüchen nicht gänzlich gerecht zu werden“, erklärt Feiel. Boehlerit hat sich als einen der ersten Schritte entschieden, den P25-Bereich beim neuen Drehprogramm mit zwei neuen Sorten zu erweitern: einer P20- und einer P25-Sorte mit einer komplett neu entwickelten Geometrie. Eine Sorte ist speziell für die stabile Serienfertigung mit hohen Geschwindigkeiten und Wiederholgenauigkeiten optimiert, während die andere Sorte besonders für prozesssichere Anwendungen im Kleinserien- und Einzelteilbereich abgestimmt wurde. „Die beiden Sorten erfüllen also unterschiedliche Bedürfnisse in einem ähnlichen Zerspanungsbereich“, so Feiel. Die ersten Produkte des neuen Dreh-Programms profitieren bereits direkt von den Investitionen, die Boehlerit in seine Produktion fließen ließ.

„Es wird auf neuen Presswerkzeugen produziert, mit einem neuen Spannsystem. Die Entgratung und Oberflächenbehandlung basiert auf einem neuen Prozess und viele weitere Faktoren fließen in die Produktionskette mit ein“, betont Feiel. „Es handelt sich also nicht nur um eine neue Produktgeneration, sondern auch eine neue Generation der Prozesskette im Hintergrund“. Bei ersten Kundentests wurden Produktivitätssteigerungen von 25 Prozent erreicht, ein ähnlicher Vorsprung, der vor vier Jahren mit Einführung des neuen Frässystems erreicht werden konnte. Mit der neuen Generation wird Boehlerit diese hohe Performance nun auch beim Drehen zur Verfügung stellen.

Neuheiten am laufenden Band.

Ein wichtiges Thema bei Boehlerit ist nach wie vor das Drehen von rostfreien Stählen. Hierfür wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue Geometrien und Sorten auf den Markt gebracht. Komplettiert wird das Angebot nun durch eine mittlere Schruppgeometrie.

Sein komplett neues Portfolio zum Vollhartmetallfräsen bringt Boehlerit ebenfalls 2020 auf den Markt. „Damit decken wir Anwendungen im allgemeinen Maschinenbau und dem Formenbau in voller Breite ab“, so Feiel. Rund 700 unterschiedliche Produktvarianten stehen zur Verfügung, die sämtliche Anforderungen in Durchmesserbereichen, die nicht mit Wendeplatten abgedeckt werden, erfüllen.

Eine neue BCH13-Sorte für das Kugelkopierfräsen im Formenbau baut auf eine komplett neue Geometrie auf. In Kombination mit dem speziell dafür entwickelten Ultrafeinkorn-Substrat sorgt die verschleißfeste Sorte für höchste Qualität beim Semi-Finishen und Finishen. „Die Fertigung von Wendeplatten erfolgt bei uns mit einer Genauigkeit, die der Mitbewerb nicht erreicht. Wir haben die dafür nötigen Prozesse zur Verfügung, und unsere Kunden profitieren davon“, so André Feiel.

Eins statt vier.

Sein universelles Dreh-/Bohrwerkzeug Quattrotec präsentiert Boehlerit in einer weiteren Ausbaustufe. Mit dem Quattrotec können Anwender vier Bearbeitungsschritte durchführen: Bohren, Innenausdrehen, Plandrehen und Längsdrehen. „Damit ersetzt es vier Werkzeuge. Sämtliche Werkzeugwechsel entfallen und der Anwender kann die Bearbeitungszeit in jedem Fall um 25 bis 30 Prozent reduzieren“, sagt Gerhard Melcher. Auf Grund des erforderlichen zweischneidigen Aufbaus hatten die Wendeplatten einen Eckwinkel von 88 Grad. Für den Anwender war dieser mit freiem Auge nur schwer erkennbar, deshalb kam es immer wieder vor, dass Platten versehentlich um 90 Grad verdreht eingespannt wurden, was natürlich nachhaltige Beschädigungen zur Folge hatte. Abhilfe schafft ab sofort „Easysafe“: Eine Erhebung am Plattensitz und eine exakt passende Nut in der Wendeplatte vermeiden nun effizient ein falsches Festschrauben. Schäden durch versehentlich verdreht festgespannte Wendeplatten können durch diese einfache, aber wirksame Lösung nun nicht mehr vorkommen.

Große Erfolge kann Boehlerit auf dem herausfordernden Gebiet des Turbinenschaufelfräsens vermelden. „Wir bieten für dieses spezielle Gebiet seit einigen Monaten eine komplett neue Produktlinie an, die mit ihrer Performance die Produkte der Mitbewerber bei weitem übertrifft“, freut sich Feiel. Für das Handling der runden Wendeplatten wurde ein eigenes Indexierungssystem entwickelt, das sehr einfach funktioniert, dem bei der Turbinenschaufelbearbeitung häufig erforderlichen Plattenwechsel optimal entgegenkommt und Fehler vermeidet. „Dieses Produkt eignet sich im Übrigen hervorragend für die Bearbeitung anderer schwer zerspanbarer Werkstoffe. Ein Beispiel sind Komponenten für Wasserstoffmotore“, ergänzt Feiel.

Auf der Suche nach neuen Nischen.

Zum Unternehmenserfolg beitragen wird weiterhin, dass sich Boehlerit mit voller Energie Nischensegmenten widmet – nicht umsonst ist das Unternehmen Weltmarktführer in etlichen Bereichen der Schwerzerspanung, beispielsweise der Großkurbelwellenbearbeitung (z.B. für Schiffe, Lokomotiven) oder der Bearbeitung von Pipeline-Rohren. „Die Automobilindustrie wird die Branche nachhaltig verändern“, sagt Gerhard Melcher. Derzeit gebe es viel Unsicherheit, da man nicht abschätzen könne, ob sich der reine Elektroantrieb, Hybridautos oder überhaupt eine andere Lösung (z.B. die Brennstoffzelle) durchsetzen wird. So könne der Bedarf an Zerspanungswerkzeugen im Automotorbereich künftig bei 20 oder bei 120 Prozent des derzeitigen Niveaus liegen. In anderen Segmenten stellen immer spezialisiertere und schwerer zerspanbare Werkstoffe immer höhere Anforderungen an die Werkzeuge. Hier sieht Boehlerit mit seiner umfassenden Kompetenz in der Schwerzerspanung große Chancen für zukünftiges weiteres Wachstum.

Schnelle Entscheidungen des privat geführten Familienunternehmens tun ihr Übriges, z.B. bei den neuen Aktivitäten im Bereich der Agrartechnik. Diesem Zukunftsmarkt bietet Boehlerit seit kurzem ein qualitativ hochwertiges Hartmetall-Verschleißteileprogramm für die mechanische Bodenbearbeitung an. Dem Landwirt wird neben der Standzeitverlängerung um ein Vielfaches gegenüber Stahlverschleißteilen auch eine verbesserte und über die gesamte Lebensdauer gleichbleibende Arbeitsqualität geboten. Das steigert die Effizienz und ermöglicht es, den Chemikalieneinsatz nachhaltig zu reduzieren. „Auf der Weltleitmesse Agritechnica 2019 in Hannover waren wir mit einem eigenen Messestand präsent und weckten größtes Interesse“, freut sich Melcher. Das auf der Agritechnica 2019 neu vorgestellte Produktportfolio umfasst nun Grubberschare, Gänsefußschare, Hackschare und Striegelzinken.

Stark am Heimmarkt.

Nach wie vor blickt Boehlerit mit großem Elan auf den Heimmarkt Österreich. „Wir wollen das Vertriebsteam um drei Mitarbeiter aufstocken und die Servicedichte weiter erhöhen“, so Melcher, „denn wir sehen uns als steirischer Hersteller dem österreichischen Markt verpflichtet.“

Übrigens: Vor kurzem erhielt Boehlerit vom market Institut (Linz) die Auszeichnung „Bester Arbeitgeber 2019 – Top 5 Schaffung Arbeitsplätze Steiermark“. Auf diese ist das Unternehmen besonders stolz, denn, so Melcher, sei es gelungen, in Zeiten, in denen andere über Kurzarbeit und Mitarbeiterabbau nachdenken, neue Arbeitsplätze zu schaffen. Mit seinen mehr als 500 Beschäftigten (weltweit 800) zählt Boehlerit zu den bedeutendsten Arbeitgebern des Bezirks Bruck-Mürzzuschlag.

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