“SAN – antimikrobiell” | Neue Normteile aus Thermoplast

Standard- und Normteile aus dem speziellen Thermoplast verhindern die Ausbreitung von Mikroben, Bakterien und Pilzen auf Produktoberflächen und garantieren dadurch Keimfreiheit in der Anwendung.

Mehr Bewusstsein über die Bedeutung von Antibiotika und deren richtigen Umgang, in der Bevölkerung und beim medizinisches Personal. Das war schon im Herbst das Ziel des 11. Antibiotika Tages der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Das Grundproblem

Der WHO zufolge, stellt die antimikrobielle Resistenz, aufgrund der epidemologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen dieses Phänomens, derzeit eine der größten Gefahren für das Gesundheitswesen dar.

Es besteht eine besonders hohe Resistenz bei einigen der hauptsächlich im Pflegebereich und bei Infektionen, die im Krankenhaus entstehen bzw. dort übertragen werden, bekannten Bakterien wie z.B. Clostridium difficile, Pseudomonas aeruginosa, Methicillin-resistente Staphylokokkus, Hetococci resistent gegen Vancomycin, Acinetobacter baumannii, Escherichia Coli und Klebsiella Pneumonia.

Produkte aus Thermoplast gegen Bakterien

Elesa+Ganter hat kürzlich das Sortiment der SAN Produktlinie um neue Produkte aus Thermoplast erweitert. Normteile dieser speziellen Produktlinie werden v.a. dann eingesetzt, wenn Antibiotikaresistenz ein Thema ist.

SAN Produkte (Dreisterngriffe, Flügelmuttern, verstellbare Klemmhebel, Bügelgriffe, Rändelknöpfe, Zylindergriffe und drehbare Griffe) sind in Thermoplast RAL 7021, grau-schwarz, oder in der neuen RAL Farbe 9016, weiß, lieferbar. Das lasergravierte Logo ist auf der matten Oberfläche gut erkennbar.

Der spezielle Thermoplast, mit Silberionen als Zusatz gegen Bakterien (ohne aktive pharmazeutische Inhaltsstoffe, Antibiotika oder Pestizide), verhindert die Vermehrung von gesundheitsschädlichen Organismen wie Mikroben, Bakterien und Pilzen, indem er die Oberfläche der Zellen durchdringt und ihre DNA angreift.

Die Normteile sind v.a. für die Verwendung für Medizin- und Krankenhausausrüstung, medizinische Hilfsgeräte, für Maschinen der pharmazeutischen Industrie und für den städtischen und öffentlichen Gebrauch geeignet. In Labortests konnte nachgewiesen werden, dass 98,9% der Bakterien innerhalb von 24 Stunden eliminiert waren
(ISO 22196: 2001). Die kontrollierte Freisetzung von Silberionen garantiert, selbst nach zahlreichen Waschzyklen, den gleichen antibakteriellen Schutz.

Weitere Hygienemaßnahmen

Trotz der sehr genauen Reinigungsprozesse können v.a. in öffentlichen Einrichtungen, Spitälern und Pflegeheimen (wo Infektionen leicht übertragen werden) 5-30 % der mikrobiellen Verunreinigung auf Oberflächen oder Objekten bestehen bleiben. Es ist daher wichtig Möglichkeiten zur Vermeidung von Verschmutzungen zu bieten, um weitere Infektionen in diesen Bereichen zu verhindern. Dazu zählen v.a. generelle Hygienemaßnahmen und regelmäßiges Händewaschen, da dies die Hauptüberträger für Bakterien sind.

Andere Optionen wären: Antibiotika nur dann zu verwenden, wenn diese wirklich notwendig sind, Screenings für potentielle Überträger/Patienten, die möglicherweise mit den Bakterien infiziert sind, wenn notwendig diese auch zu isolieren. Zudem gibt es die Möglichkeit spezielle Materialien für stark frequentierte Kontaktoberflächen – wie z.B. Betten, Griffe, Tische und Mischbatterien in Krankenhäusern – zu verwenden, die Bakterien abtöten.