Instandhaltungstage 2020 in Salzburg im Anmarsch!

Unter dem Motto:
Unter dem Motto: "Instandhaltung: Zurück in die Zukunft?!" diskutieren Praktiker und Experten im Rahmen der Instandhaltungstage 2020 von 31.3 bis 2.4 in Salzburg. ©photo-baurecht

Eine moderne und effiziente Instandhaltung ist Rückgrat jedes anlagenintensiven Unternehmens. Konjunkturrückgang und Fachkräftemangel steigern den Druck auf die Technik. Sind digitale Technologien die Lösung? Unter dem Motto: “Instandhaltung: Zurück in die Zukunft?!” diskutieren Praktiker und Experten im Rahmen der Instandhaltungstage 2020 von 31. März bis 2. April in Salzburg.

Die Instandhaltungstage 2020 liefern geballtes Know-how in Form von 12 Praxistrainings, dem Infotag „Allheilmittel Predictive Maintenance?“ und dem Kongresstag mit Vorträgen und Fachausstellung. Hier geht es zum Programm der Instandhaltungstage 2020

Was wird geboten?

Sarah Datzmann-Brandmayr, Leitung Zentrale Instandhaltung, SGL Carbon Meitingen
Sarah Datzmann-Brandmayr, Leitung Zentrale Instandhaltung, SGL Carbon Meitingen

Ein spannender Vortrag im Rahmen des Kongresstages wird von Sarah Datzmann-Brandmayr, Leitung Zentrale Instandhaltung, SGL Carbon Meitingen gehalten. SGL Carbon ist führend in der Entwicklung und Herstellung von Produkten auf der Basis von Spezialgraphit und Verbundwerkstoffen. Mit umfassendem technologischem Wissen und in enger Partnerschaft mit den Kunden entwickelt SGL Carbon intelligente und zukunftsweisende Lösungen für die großen Themen Mobilität, Energie und Digitalisierung. SGL Carbon hat weltweit mehr als 5.000 Mitarbeitende und verfügt über 29 Produktionsstandorte in Europa, Nordamerika und Asien sowie ein Servicenetzwerk in über 100 Ländern.

Die zentrale Instandhaltung inklusive des technischen Lagers (Ersatzteile, Hilfs- und Betriebsstoffe) der SGL Carbon am Standort Meitingen hat eine spezielle Rolle als Dienstleister zu bewältigen: Die Kunden sind die interne Kunden der SGL (mit zwei komplett getrennten Geschäftsbereichen), das Joint Venture Brembo SGL Carbon Ceramic Brakes und der mittlerweile externe Elektrodenproduzent Showa Denko. Diese Konstellation birgt viele Herausforderungen bzgl. der unterschiedlichen Kundenanforderungen.

Die 45 Instandhaltungs- und Lagermitarbeitern stehen somit täglich unter Druck wettbewerbsfähig und effizient zu arbeiten, um ein Abwandern der Kunden zu vermeiden. So wurde Mitte 2019 entschieden, ein „Instandhaltungsprojekt 4.0“ zu starten.

Folgende Themen standen zur Analyse und Bearbeitung an: Lager- und Instandhaltungsprozesse, Kernkompetenzen, Flächen- / Raum- / Einrichtungskonzept, Lagerkonzept, Konzept (Unterbringung und Verrechnung) für die ansässigen Fremdfirmen, neuer Prozess für eine mobile zeiteffiziente Arbeitsweise sowie Schaffung von KPIs, um den Fortschritt zu dokumentieren.

Datzmann-Brandmayr entführt die Teilnehmer am Kongresstag der Instandhaltungstage 2020 rein in ein spannendes Praxisprojekt – vom „angestaubten“ Instandhalter hin zum effizienten, digitalen und kundenorientierten „Site Asset Manager“. Das Projekt topaktuell – es befindet sich gerade in der Umsetzung.

Lesen Sie hier das Interview mit Andreas Dankl: Andreas Dankl sieht Instandhaltung als unverzichtbare Voraussetzung für wettbewerbsfähige Produktion