Schneider Electric will bis 2025 CO₂-neutral werden

Jean-Pascal Tricoire, CEO und Chairman von Schneider Electric verspricht bis 2025 CO₂-neutral zu  werden, denn
Jean-Pascal Tricoire, CEO und Chairman von Schneider Electric verspricht bis 2025 CO₂-neutral zu  werden, denn "der Klimawandel ist die größte Einzelgefahr für die Gesundheit und das Wohlergehen."

Zwei Tage lang haben sich rund 3.500 Besucher beim Innovation Summit von Schneider Electric in Barcelona am 2. und 3. Oktober bei Vorträgen, Workshops und in einem umfassenden Ausstellungsbereich mit Experten und Spezialisten ausgetauscht. Die EcoStruxure sowie die Businessplattform Exchange standen dabei im Mittelpunkt – ebenso wie die Ankündigung von Jean-Pascal Tricoire Chairman & CEO von Schneider Electric, das Unternehmen bis 2015 CO2-neutral machen zu wollen.

Ganz in grün präsentierte sich das Barcelona International Convention Center am 2. und 3. Oktober für den Innovation Summit von Schneider Electric. 3.500 Besucher nützten die Gelegenheit in mehr als 40 Veranstaltungen, Workshops und Business Talks mit rund 100 Referenten mehr über Schneider Electric zu erfahren. Auf 4.500 m2 Innovation Hub präsentierte das Unternehmen seine Lösungen für Energiemanagement, Automatisierungsprodukte, Demos und Lösungen.
Grün versucht sich Schneider Electric auch in Sachen Klimawandel zu präsentieren. Dazu kündigte Jean-Pascal Tricoire, Chairman & CEO von Schneider Electric im Rahmen seiner Keynote an, bis 2025 CO₂-Neutralität im erweiterten Ecosystem  erreichen zu wollen. „Der Klimawandel ist die größte Einzelgefahr für die Gesundheit und das Wohlergehen – und damit in letzter Konsequenz für den Fortbestand unserer Gesellschaft. Wir müssen zusammenarbeiten, um unsere CO-Emissionen zu reduzieren und den Temperaturanstieg zu stoppen“, sagt Tricoire. Dazu hat er auf der Klimawoche NYC 2019 vom 24. bis 30. September ein dreiteiliges Maßnahmenpaket angekündigt. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit Lieferanten in Richtung einer Netto-Null-Lieferkette bis 2050.

Gedankenaustausch nennt sich Exchange

Im Rahmen einer Presseveranstaltung, die den beiden Innovation Tagen voran ging, zog Christophe de Maistre, CEO & Zone President DACH seine Bilanz nach seinen ersten 100 Tagen im Amt. Dabei betonte er seine klare Zielsetzung für die kommenden Jahre. Dazu zählt die Marktposition von Schneider weiter zu stärken, den Bekanntheitsgrad zu steigern und weiterhin den Fokus auf Partnerschaften zu setzen. Dazu gehört auch die April diesen Jahres neu installierte Businessplattform “Exchange”. Sie soll die vielfältige Community bei der Entwicklung und Skalierung von Geschäftslösungen sowie der Erschließung neuer Marktpotenziale unterstützen. Bislang haben sich 45.000 Teilnehmer registriert und damit Zugang zu einem riesigen Pool von technischen Tools und Ressourcen erhalten. Nutzer haben Zugriff auf APIs, Analysen und Datensätzen. Im Austausch mit anderen Nutzern sollen dadurch neue Lösungen entstehen.

Drei Ebenen

Im Mittelpunkt des Innovation Summit in Barcelona stand vor allem EcoStruxure, die IoT-fähige, offene und interoperable Plug-and-Play-Architektur, die in Haushalten, Gebäuden, Rechenzentren, Infrastrukturen und der Fertigungsindustrie zum Einsatz kommt. Die Lösung verbindet die drei Technologiekernbereiche vernetzte Produkte, Edge Control sowie Apps, Analysen und Services in einer ganzheitlichen Architektur und ermöglicht so die durchgängige Konnektivität auf allen Ebenen moderner Fertigungsbetriebe.
Produkte mit integrierten intelligenten Messgeräten und Sensoren ermöglichen die Erfassung dedizierter Maschinen- und Anlagedaten, die dann auf Edge Control Ebene mittels leistungsstarker Steuerungsplattformen lokal oder in der Cloud gesammelt werden. Moderne Digitalisierungslösungen wie die „EcoStruxure Asset Advisor“-Software stellen anschließend ein zielgenaues Monitoring sowie eine umfassende Datenanalyse und -auswertung sicher – und schlagen so die Brücke von “Big Data” zu “Smart Data”. So können Prozess- und Energiedaten beispielsweise standortunabhängig und zu jeder Zeit abgerufen werden, um Fehlerpotenziale bereits frühzeitig zu erkennen. Kunden erhalten einen Echtzeit-Einblick in den gesamten Lebenszyklus des Betriebes, können zielgerichtete Optimierungen vornehmen und alle Mehrwerte der Digitalisierung effektiv für sich nutzen.

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