Treibende Kraft für die Zukunft der Fertigung

Sandvik präsentiert auf der EMO 2019 in Hannover zahlreiche Neuheiten und Highlights.
Sandvik präsentiert auf der EMO 2019 in Hannover zahlreiche Neuheiten und Highlights.

Mit einzigartigen Produkten und neuen digitalen Lösungen und Konzepten veranschaulicht der Weltmarktführer für Werkzeuge und Zerspanungslösungen den Besuchern der EMO 2019, wie sie ihre Prozesse bestmöglich optimieren können.

Sandvik Coromant nutzt die EMO, um neue digitale Lösungen für Bearbeitungsprozesse und eine effiziente vernetzte Fertigung zu präsentieren. Getreu dem Motto “Shaping the future together” stehen auf dem 528 m² großen Stand B06 in Halle 5, Innovationen rund um die digitale Bearbeitung und Industrie 4.0 im Mittelpunkt.

Darüber hinaus können Fachbesucher modernste Schneidwerkzeug- und Werkzeuginnovationen entdecken. Vor allem das neueste Produkt, das aus dem Entwicklungslabor die Markreife erreicht hat, stellt eine revolutionäre, einfach zu bedienende Lösung für effizientes und zuverlässiges Bohren dar. Dieses bahnbrechende Werkzeug bietet eine beispiellose Leistung bei niedrigen Kosten und liefert gleichzeitig gleichbleibende Bohrungsdurchmesser bei geringerem Geräuschpegel als die bisherigen Produkte seiner Generation. Der Bohrer wird offiziell auf der EMO vorgestellt, wo die Besucher als Erste mehr erfahren.

3D-gedruckter Leichtbau-Fräser

Nicht weniger innovativ ist der neue CoroMill 390 in Leichtbauweise mit additiv gefertigtem Fräserkörper. In Kombination mit Silent Tools™ Fräsadaptern dämpft der Fräser dank seiner Leichtbauweise Vibrationen in anspruchsvollen Anwendungen mit großen Überhängen und maximiert so die Stabilität und Produktivität.

Neben dem auf der EMO vorgestellten Angebot an Werkzeugen ermöglichen die digitalen Lösungen des Unternehmens die Verknüpfung von Design, Planung und Zerspanung sowie effektive Prozessanalysen und -optimierungen. Die vielfältigen CoroPlus Lösungen von Sandvik Coromant für die digitale Zerspanung bieten verschiedene Möglichkeiten, die Fertigungsintelligenz in die Maschinen zu integrieren, um optimierte Prozesse und faktenbasierte Entscheidungen zu erzielen. So wird beispielsweise Coromant Capto DTH Plus vorgestellt, eine nun marktreife Lösung, die die vorausschauende Wartung von angetriebenen Coromant Capto® Werkzeughaltern ermöglicht.

Messehighlight

Eines der Highlights am Stand ist die aktualisierte CoroPlus ToolPath-Software für das PrimeTurning Verfahren, dem kürzlich vorgestellten einzigartigen Konzept von Sandvik Coromant zum Drehen in alle Richtungen. Die CoroPlus ToolPath-Software wurde entwickelt, um Hersteller, die die PrimeTurning™ Technologie verwenden, bei der Beschleunigung ihrer Betriebs- und Planungsprozesse zu unterstützen. Darüber hinaus bietet die Software nun die Möglichkeit, CAD-Modelle zu importieren und 3D-Simulationen mit Kollisionsprüfung zu erstellen.

CoroPlus ToolPath for PrimeTurning – ein Blick auf die Benutzeroberfläche

Diesem ganzheitlichen Ansatz entsprechend stellt Sandvik Coromant eine weitere Neuheit vor, die es mit Sensoren ausgestatteten Werkzeugen wie der Silent Tools Plus Lösung ermöglicht, Daten direkt an die Maschine zu senden. Auf diese Weise können Bearbeitungsprozesse in Echtzeit überwacht und gesteuert werden.

Neue App und Werkzeugempfehlungen

Ein weiteres Angebot aus dem CoroPlus-Portfolio ist der CoroPlus ToolGuide, den die Besucher am Stand von Sandvik Coromant ausprobieren können. Diese umfassende Lösung liefert präzise Werkzeugempfehlungen und Schnittdaten basierend auf Kundenspezifikationen wie Werkstoff und gegebene Bearbeitung. Die neueste Ergänzung beinhaltet ein Update mit Empfehlungen für Bohrwerkzeuge und Schnittdaten.

Der jüngste Zugang unter den Sandvik Coromant Apps ist die Tool Wear Analyzer App. Wann immer ein Maschinenbediener sich unsicher ist, was die Ursache für einen unerwarteten Werkzeugverschleiß ist, kann er einfach mit seinem Handy ein Foto von dem Verschleiß machen. Es wird dann in der App mit Verschleißarten aus einem Bildarchiv vergleichen. Die App ermöglicht es dem Nutzer darüber hinaus, den Verschleiß zu messen und zu speichern oder mit weiteren Personen zu teilen. Die App funktioniert am besten, wenn eine Mikroskop-Linse am Handy angebracht wird.