5G CMM Expo | Super-Event rund um den superschnellen Mobilfunk-Standard

Keynotes, Diskussionen, Showcases: 100 Unternehmen mit dabei

Nur wenige Monate nach der Versteigerung der 5G-Lizenzen startet in Hannover die erste umfassende Veranstaltung für den professionellen Einsatz des
superschnellen Mobilfunks in Industrie und Wirtschaft. An der 5G CMM Expo – Connected Mobile Machines – vom 8. bis zum 10. Oktober 2019 beteiligen sich gut 100
Unternehmen und Institutionen als Aussteller mit Showcases, bei Diskussionen und Breakout-Sessions zu einzelnen Industriesektoren.

In kurzer Zeit ist es uns gelungen, eine spannende Veranstaltung mit
hochkarätigen Sprechern, beeindruckenden Showcases und Einsatzszenarien
zusammenzustellen. “Auf der 5G CMM Expo bekommen die Besucher einen Überblick, was 5G jetzt schon kann und in naher Zukunft möglich machen wird“, sagt etwa Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG. Und weiter:

„5G wird einen großen Innovationsschub in der Industrie auslösen, da sich die Zahl der mobilen Maschinen und Anlagen exponentiell erhöht. Schon sehr bald wird das Internet mehr von mobilen Maschinen als vom Menschen genutzt.“

Auf der neuen Veranstaltungsplattform bringt die Deutsche Messe Unternehmen,
Wissenschaftler, Verbände und Politik zusammen. Die 5G CMM Expo baut auf eine
breite Unterstützung führender Wirtschaftsverbände. Der Verband der
Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) ist ebenso Partner der 5G CMM wie auch
der Zentralverband der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), der Verein
Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und die Bundesvereinigung
Logistik (BVL). Auch die Industrieorganisationen 5G ACIA (Alliance for Connected
Industries and Automation) sowie die 5G AA (5G Automotive Association)
engagieren sich in Hannover. Von wissenschaftlicher Seite bringen sich neben dem
Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) auch das Deutsche
Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein.

Keynotes, Diskussionen, Vorträge

Im Rahmen des Konferenzprogramms werden jeweils am Vormittag die Themen
aufgegriffen, die alle Industriebereiche mit Blick auf 5G gleichermaßen betreffen.
An den drei Nachmittagen stehen dann bei den Breakout-Sessions parallel die
spezifischen Fragen einzelner Industriesektoren auf dem Programm. Die Vorträge
werden einen eher technischen Fokus haben.

Schon am 8. Oktober startet das Programm mit einem Höhepunkt: Prof. Hans
Dieter Schotten vom DFKI umreißt die künftige Rolle von 5G in den
Produktionsanlagen der Zukunft. Gleich im Anschluss beleuchtet Enrico Salvatori,
President Qualcomm Europa, das Thema aus der Sicht des Chipherstellers aus den
USA. Christian Maasem vom Center Connected Industry, Aachen, referiert über
Vorteile und mögliche Anwendungsfälle von 5G Campus-Netzen.
Die Europäische Union ist durch Philippe J. Lefebvre (Head of Sector, 5G
Deployment Strategy) vertreten. Auch Colin Wilcock, Chairman der 5G
Infrastructure Association, kommt mit europäischer Perspektive aus Brüssel nach
Hannover. Weitere prominente Namen auf der Sprecherliste: Dr. Andreas Müller
(5G Acia), Johannes Springer (Deutsche Telekom), Dirk Kretzschmar (TÜV
Informationstechnik), Bernd Müller (Giesecke+Devrient), Arien Kreis (Audi),
Stephan Noller (CEO ubirch), Dominic Schupke (Airbus), Christian Zieske
(Breitbandbüro des Bundes).

Während der Konferenzpausen werden die Besucher ausreichend Zeit für das
Netzwerken und den individuellen Austausch haben. Oder sie informieren sich an
den Ständen der sich präsentierenden Unternehmen oder nehmen die zahlreichen
Showcases in Augenschein, wie etwa die autonomen Transportsysteme des
Herstellers Götting.

Die 5G CMM Expo informiert früh – genau rechtzeitig

„Die 5G-Technologie steht am Anfang der nächsten großen Innovationswelle in
der Industrie. Nach Industrie 4.0 wird sich der superschnelle Mobilfunk in vielen
Industriebereichen durchsetzen. Nur wer sich breit informiert, kann sich durch
richtige Entscheidungen wichtige Vorteile im internationalen Wettbewerb sichern.
Unsere 5G CMM Expo Konferenz kommt daher früh, aber genau rechtzeitig“,
erklärte Köckler. Als nächsten Schritt der 5G-Offensive der Deutschen Messe
kündigte Köckler die Premiere der Messe 5G CMM Expo im Dezember 2020 auf
dem Messegelände in Hannover an.

Für die Vernetzung mobiler Maschinen ist vor allem eine drahtlose
Kommunikation elementar. Die bisherigen Funkstandards waren nicht in jenem
Umfang geeignet, wie es nun mit 5G der Fall sein wird. „5G wird einen Schub bei
der Vernetzung mobiler Maschinen bewirken“, sagt Dr. Reinhard Heister,
Geschäftsführer VDMA Elektrische Automation. „Das Potential von 5G ist
immens“, so Heister weiter, „besonders das deutsche Modell der privaten
Frequenzen und lokalen Campusnetze ermöglicht neue Betreibermodelle auf dem
Werksgelände, welche den Unternehmen mehr Autonomie und Sicherheit geben“.
Der VDMA hat bereits früh den Bedarf eines solchen Veranstaltungsformats
erkannt und ist einer der Ideengeber für die 5G CMM Expo. Neben einer
inhaltlichen Unterstützung organisiert der VDMA Startup Pitches mit den Top
Startups der 5G-CMM-Szene.

Agenda Setting durch hochkarätigen Expertenzirkel

Um Konferenz und Messe eng an den Bedürfnissen des Marktes zu entwickeln,
hatte die Deutsche Messe AG einen sogenannten 5G Expert Circle ins Leben
gerufen. Das Gremium mit Vertretern von Anbietern, Anwendern, Verbänden, aus
der Politik und Wissenschaftlern trifft sich regelmäßig in Hannover. Ein Teil des
Programms der 5G CCM im Oktober wurde in diesem Gremium entwickelt.
Die deutsche Wirtschaft beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit dem Thema 5G. Im
Sommer endete die bislang längste Mobilfunkauktion in der deutschen Geschichte.
Vier Provider zahlten 6,55 Milliarden Euro für unterschiedliche Frequenzen. Die
Bundesnetzagentur hatte – anders als bei vorherigen Mobilfunkstandards – das
Frequenzband von 3,7 bis 3,8 GHz freigehalten. Diese können
Industrieunternehmen auf gesonderten Antrag nutzen, um sogenannte CampusNetzwerke in eigener Verantwortung betreiben.

Die technischen Eigenschaften machen 5G so interessant für die Industrie: extrem hohe Bandbreiten zur Übertragung von hohen Datenvolumina, extrem kurze Latenzzeiten machen Datenkommunikation in Echtzeit möglich und hohe Verfügbarkeit sorgt für hohe
Verlässlichkeit. Da Campus-Netze nur für das jeweilige Unternehmen installiert werden, kann es ganz individuell auf die Anforderungen des Produktionsablaufs
zugeschnitten werden.