In.Stand | Neue Heimat für die Fachmesse für Instandhaltung und Services

Maschinenbetreiber setzen verstärkt auf Vorsorge: Neben regelmäßigen Checks können das auch vorausschauende Maßnahmen sein, wie zum Beispiel eine „Inspektion von Schutzeinrichtungen“, die der Automatisierungsspezialist Pilz anbietet.
Maschinenbetreiber setzen verstärkt auf Vorsorge: Neben regelmäßigen Checks können das auch vorausschauende Maßnahmen sein, wie zum Beispiel eine „Inspektion von Schutzeinrichtungen“, die der Automatisierungsspezialist Pilz anbietet.

In.Stand heißt die neue Fachmesse für Instandhaltung und Services mitten im Markt – im Zentrum des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Die Messe mit begleitenden Foren soll jährlich stattfinden und ist erstmals vom 23. bis 24. Oktober 2019 auf dem Stuttgarter Messegelände terminiert. Veranstalter ist die Messe Stuttgart. Renommierte Unternehmen, Verbände und Forschungseinrichtungen konnten als Partner gewonnen werden.

„Hier, im Kernland des Maschinen- und Anlagenbaus, ist eine Messe zu den Themen Instandhaltung und Services wichtig“, unterstreicht Sebastian Schmid, Abteilungsleiter Technologie bei der Messe Stuttgart. Gespräche mit Branchenvertretern und deren Wunsch aktiv zu werden überzeugten die Messeleitung schließlich, nachdem zuvor bereits mehrere Verbände den selben Wunsch geäußert hatten. „Die In.Stand zeigt selbstverständlich die neuesten Trends und Lösungen der Instandhaltung. Durch praxisnahe Seminare und Fachvorträge an beiden Messetagen sorgen wir darüber hinaus für den enorm wichtigen Know-how-Transfer. Qualität steht bei der Auswahl der Referenten an oberster Stelle.“

Die Messe richtet sich vor allem an die Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Fahrzeug- und Automobilbau sowie die Zulieferindustrie, die in Süddeutschland besonders stark vertreten sind. Angesprochen sind aber auch Branchen wie Metallbearbeitung, Prozessindustrie (Chemie, Pharmazie, Food), Kunststofferzeugung, Elektrotechnik oder Luft- und Raumfahrtechnik.

Von der klassischen Reparatur bis zu Industrie 4.0

Zentrale Themen der neuen Messe sind industrielle Dienstleistungen spezialisierter Serviceunternehmen sowie interne Wartungs- und Instandhaltungsorganisationen. Schmid: „Das Portfolio reicht von Consulting und Finanzierung über Integration und Training bis hin zu Wartung und Rückbau oder Recycling. Die Schlagwörter dazu lauten Ersatzteilmanagement, Retrofit, Condition Monitoring oder Predictive Maintenance.“

Das Rahmenprogramm bietet Vorträge zu Themen wie Predictive (Smart) Maintenance und Industrie 4.0. Durch das FIR, eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung der RWTH Aachen, geführte Touren geben einen kompakten Branchenüberblick speziell zu den Themen „Planung und Steuerung“ sowie „Daten erfassen und Analyse“ in der Instandhaltung. Der Kontaktpflege dient ein Networking-Abend für Aussteller und Besucher. Schmid: „Wir bieten die Plattform, auf der sich SpezialistInnen für Instandhaltung, Industrietechnik, Maschinenbau, Mechatronik und Servicedienstleistungen vernetzen können.“

Mehr als Aussteller: die Launch-Partner der In.Stand

Fünf Unternehmen sind so überzeugt vom neuen Messekonzept, dass sie als Gründungs- bzw. Launch-Partner mit ins Boot stiegen. Allen voran: der Automatisierer Pilz, der die Ausrichtung des begleitenden Fachforums mit übernommen hat. Zu den stark engagierten Unternehmen zählen darüber hinaus BVS Industrie-Elektronik, die GSGroup, SEW-Eurodrive und Siemens.

Pilz ist bereits langjähriger Partner der Messe Stuttgart. Horst-Dieter Kraus, Vice President Marketing and Communications, ist überzeugt: „Dem Thema Instandhaltung in Zeiten der Digitalisierung, aber auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, kommt immer mehr Bedeutung zu.“ Für das In.Stand Fachforum powered by Pilz habe man sich aus der Überzeugung engagiert, „dass die kompakte Durchführung in einer Messehalle, in der auch das Fachforum stattfindet, zu einem noch engeren Austausch mit den Messebesuchern führen wird“.

Als „neue und großartige Möglichkeit, unser Service-Portfolio Life Cycle Services dem Fachpublikum im südlichen Raum vorzustellen“ sieht Roman Mackert, Marktmanager Service bei SEW-Eurodrive, die In.Stand. Er hält den Service in Form von Instandhaltung für ebenso wichtig wie die Produkte selbst, die sonst auf Messen gezeigt werden. Interessant für sein Unternehmen sei auch der Erfahrungs- und Wissensaustausch sowie der Kontaktaufbau zu Entscheidungsträger. „Wir freuen uns, dass mit der In.Stand die Möglichkeit des Wissenstransfers angeboten wird.“

Verbände und Forschung stehen hinter In.Stand

Ideell und fachlich unterstützen mehrere Verbände und Forschungseinrichtungen die neue Messe In.Stand in Stuttgart:

  • der deutsche AFSMI (Association for Services Management International), ein
    Berufs- und Interessenverband für Führungskräfte der High-Tech-Dienstleistungsbranche,
  • die duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW),
  • der FIR (Forschung – Innovation – Realisierung) an der RWTH Aachen, ein
    Interessenverein aus über 180 Unternehmen und Verbänden zum Thema
    Betriebsorganisation,
  • das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA),
  • das Forum Vision Instandhaltung (FVI), das seinen mehr als 500 Mitgliedern
    Wissen vermittelt und Zukunftstrends der Instandhaltung aufzeigt,
  • der Bundesverband für angewandte Thermografie (VATH) mit knapp 300
    Mitgliedern aus Handwerk, Industrie und Forschung,
  • das Virtual Dimension Center (VDC), ein Kompetenznetzwerk von
    Technologielieferanten, Dienstleistern, Anwendern, Forschungseinrichtungen
    und Multiplikatoren für das virtuelle Engineering,
  • der Verband technischer Handel (VTH) mit rund 250 Großhandlungen für
    industriellen und technischen Bedarf, den dazugehörenden Dienstleistungen
    sowie Be- und Verarbeitungen sowie
  • der WVIS Wirtschaftsverband für Industrieservice, der die Interessen der Branche
    in der Öffentlichkeit vertritt und Standards für Industrieservices entwickelt.