Fraunhofer Austria feiert 10 Jahr-Jubiläum

Prof. Wilfried Sihn (re.), Geschäftsführer von Fraunhofer Austria „FhA100 ist unsere Vision für die nächsten fünf Jahre.
Prof. Wilfried Sihn (re.), Geschäftsführer von Fraunhofer Austria „FhA100 ist unsere Vision für die nächsten fünf Jahre."

Zehn Jahre gibt es Fraunhofer Austria. Bei der Pressekonferenz am 12. März blickte man auf mehr als 100 abgewickelte geförderte Forschungsprojekte sowie 500 erfolgreich durchgeführte Forschungsprojekte mit Industriepartnern zurück. Auch die Kurs für die Zukunft wurde gesteckt: 10 Mio. Euro Umsatz und 100 Mitarbeiter in den nächsten fünf Jahren.

Zum 10. Geburtstag hat die Fraunhofer Research GmbH seine Vision für die nächsten fünf Jahre ausgerufen. Im Rahmen einer Pressekonferenz Mitte März verkündete Prof. Wilfried Sihn, Geschäftsführer von Fraunhofer Austria „FhA100 ist unsere Vision für die nächsten fünf Jahre. Das bedeutet zehn Millionen Euro Umsatz pro Jahr und 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Erreicht soll das vor allem durch die strategische Ausrichtung der Leistungsangebote insbesondere auf die Zukunftsfelder wie Industrial Data Science und Digitale Transformation sowie durch konkrete Lösungen für österreichische KMU im Bereich Industrie 4.0 erreicht werden, darunter Knowledge-Based Maintenance, Digital Twin, Hybride Simulation oder Industrial Fake News.

Erfolgreicher Rückblick

Rückblickend freut sich Dieter W. Fellner, Geschäftsführer und für den Bereich Visual Computing in Graz zuständig: „Mehr als 100 abgewickelte geförderte Forschungsprojekte sowie 500 erfolgreich durchgeführte Forschungsprojekte mit Industriepartnern, wie auch die Anerkennungen für wissenschaftliche Leistungen der Fraunhofer-Forscherinnen und Forscher auf nationaler sowie internationaler Ebene sind Indikator für unsere anhaltende Erfolgsgeschichte“ und ergänzt, dass man in der Forschungslandschaft angekommen sei. „Dabei haben wir auf Kooperation und nicht Verdrängung gesetzt.“ Eine enge Zusammenarbeit gibt es daher mit den Technischen Universitäten in Wien, Graz und auch mit der Uni Innsbruck zum Thema „Digitale Transformation“, das zu einem dritten Geschäftsbereich neben „Produktions- und Logistikmanagement“ und „Visual Computing“ werden soll.

Die Finanzierung von Fraunhofer Austria kommt zu 60 % aus den Aufträgen der Industrie, für die Basisfinanzierung kommt noch die deutsche Muttergesellschaft auf.

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