Eine Investition in hochpräzise Messtechnik

V.li.: Josef Lamplmayr, kaufm. GF und Dirk Mahnke, technischer GF – beide voestalpine Krems GmbH, Heike Wenzel und Heiko Wenzel-Schinzer, beide GF Wenzel Group und DI (FH) Johannes Riha, GF GGW Gruber.
V.li.: Josef Lamplmayr, kaufm. GF und Dirk Mahnke, technischer GF – beide voestalpine Krems GmbH, Heike Wenzel und Heiko Wenzel-Schinzer, beide GF Wenzel Group und DI (FH) Johannes Riha, GF GGW Gruber.

Der österreichische Mess- und Prüftechnikspezialist GGW Gruber lieferte dieser Tage die 9.000. Messmaschine des deutschen Herstellers Wenzel an die voestalpine Krems GmbH. Kaufentscheidend für den weltweit führenden Technologie- und Industriegüterkonzern war nicht nur die hochpräzise Messtechnik.

Am Standort Krems produziert die voestalpine Rohr-, Profil- und Systemlösungen für die Automobil- und Bauindustrie, aber auch für den Energiebereich sowie für den Wein- und Obstbau. Höchstmögliche Präzision in der Produktion erfordert eine lückenlose, μ-genaue Kontrolle; auch bei großen Werkstücken. Der Wiener Messtechnik-Spezialist GGW Gruber hat nun eines dieser großen Messgeräte mit über vier Metern Länge und einem Gewicht von 18 Tonnen an die voestalpine in Krems übergeben.

Johannes Riha

>> Im Gespräch: DI (FH) Johannes Riha, Geschäftsführer von GGW Gruber Österreich

Qualität und Service.

Der Grund, warum man sich bei der voestalpine Krems GmbH gerade für die Wenzel LH1512 entschieden hat, liegt in der extremen Genauigkeit der Anlage, im optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis und im Service seitens des Lieferanten: „Wir legen auf professionelle Beratung und Betreuung sowie auf langfristige Partnerschaften großen Wert und sind daher nicht zufällig schon seit 1988 Kunde von GGW Gruber“, sind sich die beiden Geschäftsführer der voestalpine Krems, Dirk Mahnke und Josef Lamplmayr, einig. Und:

„Für uns ist es wichtig, hohe und breite Teile μ-genau vermessen zu können. Das Besondere an der neuen Messmaschine ist der hochflexible Drehschwenkkopf, der uns extreme Flexibilität bei höchster Genauigkeit garantiert.“

Schwingungen kompensieren.

Tägliche Realität für Hersteller von Maschinen- und Großbauteilen ist, dass ihre Kunden nahezu immer eine Prüfdokumentation benötigen, auf der schwarz auf weiß belegt wird, dass die hohe Qualität der gefertigten Teile garantiert ist. Dies gelingt nur mit einem passenden Messgerät: Die Wenzel LH1512 in Portalbauweise entspricht genau dieser Anforderung und ist speziell für die Inspektion von großvolumigen und schweren Werkstücken konzipiert. Die LH1512 misst dank Schwenkkopf, Granitbauweise und Luftlagerführungselementen in allen Achsen mit hoher Grundgenauigkeit. Sie kompensiert zudem automatisch Temperaturschwankungen. Ebenso werden durch die integrierte Luftdämpfung sämtliche Schwingungen aus der Umgebung kompensiert.

Kaufentscheidend war die hochpräzise Messtechnik des rund 18 Tonnen schweren 3D-Koordinatenmessgerätes.

Hohe Messgenauigkeit.

Mit knapp 16 der insgesamt 18 Tonnen entfällt der gewichtigste Anteil einer 3D-Koordinatenmessmaschine auf einen höchst aufwändig bearbeiteten und laufend zu pflegenden Steinblock: „Granit verfügt über extrem temperaturkonstante Eigenschaften und sorgt außerdem an den Führungen für eine hohe Stabilität der Anlage“, verweist Wenzel auf die Tatsache, dass es in ihrem Unternehmen ein eigenes Granitwerk gibt, in dem erfahrenes Personal die riesigen Steinblöcke gewissenhaft bearbeitet.