Microtronics | Warum IoT via WLAN nicht immer funkt.

Treffen Sie die IoT-Profis von microtronics auf der embedded world in Nürnberg auf einen IoT Coffee. Im Bild: Sabrina Waldbauer.
Treffen Sie die IoT-Profis von microtronics auf der embedded world in Nürnberg auf einen IoT Coffee. Im Bild: Sabrina Waldbauer.

Bei der Wahl der Konnektivität für Ihre Internet of Things oder M2M Anwendung steht Ihnen eine Vielfalt an unterschiedlichen Technologien zur Verfügung. 2G, 4G, WLAN, LoRa sind nur einige davon. Für jede Anwendung braucht es die richtige Konnektivitätstechnologie – Microtronics bietet sie – auf der embedded world in Nürnberg von 14. – 16. März 2017.

Die Wahl der richtigen Konnekitivitätstechnologie für die IoT-Anwendung stellt oftmals eine Herausforderung dar. Der österreichische Hersteller und Entwickler von Machine-2-Machine und Internet of Things Gesamtlösungen lädt auf der embedded world 2017 zum Besuch ein um sich genau diesen Herausforderungen zu stellen. Aber wo liegt nun der Vorteil welcher Konnektivität und wo hakt es?

Energieschlucker Mobilfunk?

Zum Jahreswechsel wurde in den USA 2G teilweise abgedreht. Auch in Australien und Japan ist 2G nicht (mehr) verfügbar. Selbst wenn Sie Ihre Applikation zu Beginn nur in einem Land launchen, sollten Sie für zukünftige Entwicklungen offen bleiben. Vor allem aber auch die Gefahr, dass Provider in weiteren Ländern die Unterstützung einstellen könnten, sollte in Ihre Überlegungen mit einfließen.

Der Nachfolger 4G ist für Internet of Things Anwendungen nur eingeschränkt einsetzbar. 4G legt das Augenmerk auf hohe Geschwindigkeit und große Datenmengen, die beispielsweise beim Stream von Filmen von Nöten sind. Dies führt zu einem höheren Energieverbrauch. Diese Eigenschaften von 4G widersprechen den Anforderungen von IoT und M2M Anwendungen bei denen zumeist Ultra Low Power gefordert wird.

WLAN | Es kommt drauf an.

Auf bestehende Infrastruktur zurück zugreifen ist ein beliebter Ansatz. Dabei ist WLAN häufig vorhanden und scheint verlockend. Bedenken Sie jedoch, dass Sie dazu Zugriff auf das vorhandene WLAN benötigen. Dies ist oftmals aufgrund von Sicherheitsrichtlinien nicht gestattet. Selbst wenn Sie einmal Zugriff haben, kann der Besitzer jederzeit das Passwort ändern und sie erhalten keine Daten mehr. Bei Applikationen in der freien Wildbahn wie beispielsweise beim visuellen Agramonitoring oder bei beweglichen Trackeranwendungen ist eine Konnektivität über WLAN nicht praktikabel.

LoRa

Mit LoRa genießen Sie den Vorteil einer guten Durchdringung von Wänden. Allerdings verfügt LoRa über eine geringer Datenrate. Aktuell stehen nur wenige Netze flächendeckend zur Verfügung. In Österreich bauen Kapsch, Microtronics und ORS comm gerade ein landesweites LoRaWANTM­ auf. Das flächendeckende, realisierte Pilotnetzwerk in Wien zeigt dabei bereits erste beeindruckende Fortschritte in dieser Zusammenarbeit. Im nächsten Schritt werden weitere Landeshauptstädte mit dem LoRaWAN ausgestattet.

Neben der Nutzung eines bestehenden Netzes, können Sie sich auch ein eigenes LoRaWAN errichten. Diese Variante ist denkbar wenn Sie gezielt beispielsweise einzelne Filialen mit Konnektivität ausstatten möchten. Bei Applikationen, die weltweit oder länderweit ausgerollt werden, ist es meist sinnvoll auf ein bestehendes Netz zu setzten. Der Aufbau und vor allem die Wartung eines solchen nationalen Netzes ist mit diversen Anstrengungen verbunden ist.

Und welche Connectivity ist nun die richtige?

Microtronics ist der Experte für IoT- und M2M-Anwendungen. Die über 10-jährige Erfahrung hat gezeigt, wie wichtig es ist, die Applikation detailliert zu definieren bevor es in die technische Umsetzung geht. Melden Sie sich unter www.microtronics.at/iot-coffee zu einem kostenlosen IoT Coffee an. Mit den österreichischen IoT-Profis erleben Sie live Vorort die unterschiedlichen Konnektivitätstechnologien.

Und wenn Sie die Reise nach Nürnberg nicht antreten können: Sie treffen Microtronics auch auf dem M2M/IOT Forum im Wiener Rathaus am 27. und 28. März 2017.